Kabinengespräch:Mohamed Imharraf: „Jungs können zu jeder Zeit auf mich zukommen“

Mohamed Imharraf war drei Jahre lang Co-Trainer unserer Ersten. Im Oktober letzten Jahres tauschte er dann die Rollen. Seitdem steht er als Cheftrainer der Erstvertretung in der vollen Verantwortung. Im Gespräch mit Lars Mohring erzählt Mohamed über sein Traineramt, die letzte Saison und seine eigene Karriere.

„Konzepttrainer“: Mohamed Imharraf verfolgt klare Ziele und Visionen

Hallo Mümmel. Schön, dass du die Zeit gefunden hast. Wie geht’s dir?
Super, danke der Nachfrage.

Das freut uns – bist du doch nun schon seit gut acht Monaten der Trainer unserer Ersten. Wie hast du die Zeit in deinem Amt seitdem erlebt?
(überlegt) Es war erst einmal eine ganz neue Sache für mich, da ich vorher nur in der Rolle des Co-Trainers war. Da hat man zwar dieselben Sachen gemacht, die man jetzt auch macht. Aber insgesamt hat man als Cheftrainer schon mehr Verantwortung. Das ist stellenweise schon auch anstrengend. Man kann nicht einfach nur auf den Platz kommen und einfach mal ein bisschen Training machen wollen. Stattdessen muss man sich auf jedes einzelne Training intensiv vorbereiten. Das ist oftmals schon sehr aufwendig – mit der ganzen Vorbereitung, dem Training selbst und den Spielen. Allgemein habe ich aber eine tolle Zeit erlebt – und ich hoffe einfach, dass sich demnächst auch noch der Erfolg dazu gesellt.

Was hat dir gut gefallen?
Am meisten gefallen haben mir natürlich unsere guten Spiele – insbesondere die Spiele, in denen wir erfolgreich waren und auch wirklich schönen Fußball gespielt haben. Dazu hat mir die Trainingsbeteiligung der Mannschaft wirklich imponiert – bis vier Wochen vor dem Saisonabschluss hatten wir nie weniger als 10 Spieler auf dem Feld. In der Regel standen sogar zwischen 14 und 20 Spieler auf dem Feld.

Was war nicht so gut?
Die letzten vier Wochen der Saison waren tatsächlich nicht so schön. Bedingt durch Krankheit, Verletzungen und den einen oder anderen Urlaub konnten wir plötzlich nicht mehr so viele Leute beim Training begrüßen. Das hat sich dann auch sofort in den Spielen gegen Waldbröl und Wiedenest bemerkbar gemacht.

Du hast die gute Trainingsbeteiligung bereits angesprochen. Dass diese sehr hoch ist, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass viele Spieler damit zufrieden sind, dich als Trainer zu haben. Inwiefern bist du persönlich mit der Mannschaft zufrieden?
Prinzipiell bin ich mit der Mannschaft schon zufrieden. Unzufrieden stimmt mich natürlich der Tabellenplatz. Ich weiß einfach, dass wir besser Fußball spielen können und wünsche mir, dass wir da im Sommer noch mal einen kleinen Neuanfang starten und viele Sachen besser machen. Wir müssen jetzt einfach mal ein bisschen Konstanz in unsere Leistungen bringen.

Inwieweit bist du mit dem Charakter der Mannschaft einverstanden?
(schmunzelt) Wir haben einen Kader, der insgesamt 20 Spieler umfasst. Da sind ganz unterschiedliche Typen dabei, was aber auch ganz normal ist. Es ist die Aufgabe unseres Trainerteams, die Jungs von ihrem Charakter und ihrem Potenzial so aufzustellen, dass wir eine gute Mannschaft beisammen haben. Insgesamt ist uns das meiner Meinung nach gut gelungen. Dass immer mal ein paar Leute aus der Reihe tanzen, finde ich ganz normal. Ich kann nicht behaupten, dass ich mit irgendeinem Spieler ein Problem hätte.

Was kann man noch verbessern?
(überlegt) Die Mannschaft kann noch einiges verbessern – gerade, weil es eine relativ junge Truppe ist. Wir haben insgesamt einfach noch relativ wenig Erfahrung drin. Der Vorstand gibt uns aber die Zeit, diese zu sammeln, als Mannschaft zusammenzuwachsen und irgendwann auch wieder sportliche Erfolge zu feiern – nicht im nächsten oder übernächsten Jahr, aber vielleicht in einer der darauffolgenden Spielzeiten.

Dass der Aufstieg in der letzten Saison schnell abgehakt war, hing vor allem mit den schwachen spielerischen Auftritten der Mannschaft zu Beginn der Saison zusammen. Wie bewertest du diese Phase in der Rückschau?
Die letzte Saison war sicherlich eine der schwierigsten Spielzeiten der letzten Jahre. Dabei war es sicherlich kein Vorteil für uns, dass wir zu Beginn der Saison aufgrund des Kunstrasenumbaus immer nach Marienhagen pendeln mussten. Nichtsdestotrotz hatten wir vom Grundsatz her eigentlich das Gefühl, eine tolle Vorbereitung absolviert zu haben, was vor allem der Verdienst von Dietmar (Herhaus, Anm. d. Red.) war. Entgegen einiger Meinungen hat das Training in dieser Phase der Saison nämlich vielen Leuten Spaß gemacht. Dietmar hat als erfahrener Trainer viele neue Sachen hereingebracht und uns neue Dinge aufgezeigt. Trotz alledem haben es aber Trainer und Mannschaft über weite Strecken der Hinrunde nie wirklich geschafft, zusammenzufinden. Dabei hat die Integration einiger Neuzugänge auch nicht so gut funktioniert wie in den Jahren zuvor. Insgesamt kann man wohl festhalten, dass es wenig aufzuholen gab, wenn man die Hinrunde so vergeigt hat. Deshalb war die Luft offensichtlich auch frühzeitig raus.

Wie bewertest du die Entwicklung der Mannschaft insgesamt?
Wie bereits erwähnt lief die Hinrunde für uns alles andere als gut. Wenn man gerade einmal fünf Siege und zwei Unentschieden verbuchen und dadurch nur 17 Punkte einfahren kann, ist das Selbstvertrauen der Mannschaft natürlich nicht gerade groß. Ich habe der Mannschaft dann zu Beginn der Rückrunde gesagt, dass ich gerne noch 25 bis 28 Punkte einfahren würde – auch, um der Mannschaft ein Ziel zu setzen und einen versöhnlichen Abschluss zu feiern. Letztlich haben wir leider „nur“ 24 Punkte geholt und unser Ziel damit knapp verfehlt. Mein Ziel und auch das Ziel der Mannschaft ist es, uns in der kommenden Saison deutlich zu steigern und die Platzierung der abgelaufenen Saison um einige Plätze nach oben zu korrigieren.

Wie beurteilst du die Disziplin der Mannschaft?
Die Disziplin der Mannschaft ist soweit eigentlich in Ordnung. Man hat immer mal zwei bis drei Jungs dabei, die ab und zu aus der Reihe tanzen und dann wieder eingefangen werden müssen. Im Spiel versuchen aber immer alle, alles zu geben und spielen meistens sehr disziplinierten Fußball. Ähnliches gilt für das Training, das mit Ausnahme einer Einheit bisher immer im Rahmen lag.

Also gibt es nichts zu verbessern?
(überlegt) Wenn du mich schon so fragst, klar! Unter anderem fällt mir da Benni ein, der sich in der Rückrunde zum wiederholten Male einen überflüssigen Platzverweis eingehandelt hat. Ganz klar: sowas sollte nicht passieren und darf auch nicht mehr passieren. Ich sehe das allerdings weiterhin als Lernprozess, den die Jungs einfach noch vollziehen müssen. Man darf einen Fehler machen, sollte ihn aber nicht andauernd wiederholen. Da muss jeder einfach noch ein Stück weit an sich arbeiten.

Du hast generell ein sehr freundschaftliches Auftreten zu deinen Spielern. Welchen Vorteil versprichst du dir davon?
Ein ganz entscheidender Vorteil liegt meines Erachtens darin, dass die Jungs zu jeder Zeit auf mich zukommen können. Ich will einen engen Draht zu den Spielern haben und immer offen und ehrlich mit ihnen kommunizieren. Natürlich kann man das auch anders machen, in dem man sagt, man hält einen richtig großen Abstand. Das ist mir aber zu wenig. Die Spieler brauchen das Vertrauen – das kenne ich von mir selbst. Ich möchte viel mit den Spielern reden und alle Probleme klar ansprechen.

Siehst du auch Nachteile?
Bestimmt gibt es da auch Nachteile. Wenn man immer offen, ehrlich und aufgeschlossen ist, wird das natürlich gerne auch mal ausgenutzt – meistens dann von der etwas jüngeren Generation, die meinen, man könnte sich etwas mehr erlauben, weil man ganz gut mit dem Trainer umgehen kann. Aus meiner Sicht lässt sich sowas aber frühzeitig erkennen und mit einer entsprechenden Ansage regeln.

Zur neuen Saison hast du mit Holger Schulte einen neuen Co-Trainer gefunden. Er tritt die Nachfolge von Ronnie Schmidt an, der den Mehraufwand aufgrund der Kernsanierung seines Hauses nicht mehr vertreten kann. Was versprichst du dir von Holger?
Wir hatten in der Rückrunde das große Problem, dass ich bedingt durch Ronnies Situation oftmals alleine mit 14 bis 20 Jungs auf dem Platz stand. In dieser Situation ein vernünftiges Training aufzuziehen, war nicht immer ganz leicht. Dass Holger mich jetzt unterstützt, ist eine Riesensache – gerade, weil wir uns seit Jahren auch abseits des Platzes sehr gut verstehen. Ich erhoffe mir von Holger eine tolle Zusammenarbeit und auch einen Schub für die Qualität des Trainings, indem man beispielsweise die Truppe auch mal aufteilen kann. Dazu erhoffe ich mir natürlich auch ein Stück weit Entlastung für mich selbst. Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass uns der bisherige Co-Trainer Ronnie zumindest als Spieler weiterhin erhalten bleibt.

Ronnie ist nach seiner Verletzungspause fast so etwas wie ein Neuzugang. Sind weitere Neuzugänge in Sicht?
Wir haben im Sommer eine Liste zusammengestellt, die letztlich bestimmt um die 25 bis 30 Namen umfasst hat. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand haben wir dann zahlreiche Gespräche geführt, die allerdings allesamt nicht von Erfolg gekrönt waren. Es sind zwar noch drei bis vier Anfragen offen – Stand heute wird es aber keine externen Neuzugänge für die Erste geben. Stattdessen wollen wir noch mit zwei bis drei Spielern aus der Zweiten sprechen, inwiefern wir sie von einem Engagement in der Ersten überzeugen könnten. Insgesamt ist es einfach unheimlich schwer, gute Fußballer für diese Klasse zu begeistern.

Dass keine Neuzugänge dazu stoßen, liegt unter anderem auch daran, dass seit dem letzten Jahr keine Spieler mehr aus der Jugendabteilung nachkommen. Welche Probleme siehst du im derzeit noch fehlenden Unterbau?
Das ist natürlich schade, aber zugleich auch unheimlich schwierig für den Verein. Wir wissen doch alle, woran es liegt: wenn man sich allein den Mitgliederschwund angeschaut hat, den unser Verein bedingt durch den Ascheplatz bis zum vorletzten Jahr kompensieren musste, ist es einfach unheimlich schwierig, diesen Unterbau zu halten. Der Verein hat es allerdings aus meiner Sicht ganz gut geschafft, die Kurve mit der Realisierung des Kunstrasenprojekts zu kriegen und profitiert nun von einigen guten Entscheidungen der letzten beiden Jahre.

Wie beurteilst du die Entwicklung der Jugendabteilung in den letzten anderthalb Jahren?
Durchweg positiv! Der Jugendvorstand und die Jugendtrainer machen – soweit ich das richtig beurteilen kann – einen tollen Job. Das wird ja auch unter anderem dadurch deutlich, dass wir für das kommende Jahr mit zehn Mannschaften in der Jugend planen. Von den Wilden Zwergen bis zur U17 sind dann wohl alle Jahrgänge wieder besetzt. Das ist doch eine tolle Entwicklung, nachdem wir zwischenzeitlich mal nur noch vier Mannschaften in der Jugend hatten. Meiner Meinung nach können wir darauf kurz sehr stolz sein, müssen dann aber zusehen, dass wir dieses Niveau auch halten oder sogar noch weiter ausbauen. Dazu ist es meiner Meinung nach wichtig, den Kindern ein gutes Training anzubieten. Ich weiß, dass sich einige Jungs und Mädels aus den Seniorenmannschaften in unserer Jugendabteilung engagieren. Das finde ich toll! So sollte es meiner Meinung nach auch sein. Insgesamt sehe ich uns daher auf einem ganz guten Weg.

Kommen wir zurück zu den Senioren: welche sportlichen Ziele setzt du dir für die kommende Saison?
Von einem Aufstieg zu sprechen, wäre nach dieser Spielzeit vermessen. Daher habe ich zunächst einmal vor allem das Ziel, dass wir uns zum einen fußballerisch verbessern und zum anderen weniger Gegentore kassieren. Da sehe ich uns aber auf einem ganz guten Weg: mit Ausnahme der letzten Spiele hat mir unser Abwehrverhalten in der Rückrunde schon deutlich besser gefallen als noch in den Spielzeiten zuvor. Um nochmal auf deine Frage zurückzukommen: ich strebe eine Platzierung an, die sich zwischen Platz 4 und 6 bewegt, und halte das auch für mehr als realistisch.

Welches langfristige Konzept verfolgst du?
Wir setzen hier in Bielstein auf die Jugend – ganz klar. Ich finde, dass wir in unserem Verein zahlreiche gute und junge Leute haben, die wir noch weiterentwickeln können. Wir sind als Trainer in der Pflicht, die Talente der einzelnen Spieler zu entdecken und zu einer Einheit zu formen. Externe Neuzugänge brauchen wir natürlich auch – vor allem, um der jungen Mannschaft Erfahrung zur Seite zu stellen. Kurzfristig wollen und werden wir uns in der Ersten im Vergleich zum Vorjahr fußballerisch verbessern. Mittelfristig möchten wir wie bereits erwähnt ganz gerne ein Wort um den Aufstieg mitreden. Langfristig wollen wir in unserer Jugendabteilung gute Spieler ausbilden und diese in die Seniorenmannschaften integrieren.

Wie zufrieden bist du mit deinem Amt?
Ich bin da ja mehr oder weniger hereingeraten. Ähnlich war das auch schon vor vier Jahren, als der Thorsten (Lenger, Anm. d. Red.) hier Cheftrainer wurde und mir dann nahegelegt wurde, dass ich sein Co-Trainer werde. Ich war da nicht abgeneigt und wollte dem Verein auch in irgendeiner Funktion erhalten bleiben – gerade, weil ich in dieser Phase nach und nach mit dem Fußball aufgehört habe. Das hat dann auch echt Spaß gemacht. Ich konnte dadurch ein bisschen Luft schnuppern, wie das so alles abläuft und mich da so ein wenig einfinden. Jetzt, als Cheftrainer, ist es aber wirklich nochmal eine komplett andere Aufgabe. Ich bin in vorderster Front und habe die volle Verantwortung – anders als damals als Co-Trainer, wo man sich auch schon mal hinter dem Cheftrainer verstecken konnte. (grinst) Generell mache ich es einfach richtig gerne – auch, weil ich mit den Jungs super gut klar komme. Auch wir Trainer kommen untereinander super miteinander zurecht. Das macht die Aufgabe natürlich immer leichter. An dieser Stelle einfach mal ein großes Dankeschön an Holger, Johann, Thomas und Ronnie – und natürlich auch an den Vorstand, der uns das Vertrauen schenkt.

Wo siehst du dich in fünf Jahren? Als wie langfristig betrachtest du dein Engagement?
Gute Frage. Die Antwort ist meiner Meinung nach stark abhängig von der Entwicklung – wie wir uns als Mannschaft, aber auch ich mich persönlich als Trainer weiterentwickle. Natürlich spielt auch der Erfolg eine Rolle. Ich mache viel vom Umfeld, der Mannschaft und dem Erfolg abhängig.

Wie stehst du zum Erwerb des Trainerscheins?
Ich habe definitiv Interesse! Allerdings muss ich mir momentan noch Gedanken darüber machen, inwieweit das mit meinen Arbeitszeiten zu vereinbaren ist. Der Trainerschein ist sehr zeitaufwendig. Das Interesse besteht – wie bereits erwähnt – aber auf jeden Fall.

Wir machen einen Sprung in deine Kindheit. Wie sah deine Laufbahn in der Jugend aus?
Wenn ich so an meine Jugend zurückdenke, war die eigentlich echt erfolgreich. Angefangen habe ich damals beim VfL Berghausen in der F-Jugend – da war ich glaube ich so fünf oder sechs Jahre alt. Wir waren damals eine sehr erfolgreiche Mannschaft, die über einen langen Zeitraum zusammen gespielt hat und in der E-, C- A-Jugend jeweils Meister geworden ist.

Hast du auch Misserfolge erlebt?
Eher weniger. Klar gab es auch mal die eine oder andere Niederlage, aber wir waren eigentlich eine gute Truppe, die vom Jahrgang her wie bereits erwähnt immer zusammen geblieben ist und immer wieder auch zusammen hochgegangen ist. Ich habe auch schon mal zusammen mit zwei Mannschaftskameraden ein Jahr in der Mittelrheinligaauswahl gespielt – das muss in der C-Jugend gewesen sein. Das war eine coole Zeit.

An welche Spiele gegen Bielstein kannst du dich erinnern – egal, ob in deiner Junioren- oder in deiner Seniorenzeit?
(überlegt) Ich erinnere mich beispielsweise an zwei Spiele der Saison 1997/1998. Bielstein und Berghausen spielten in derselben Staffel und trafen dementsprechend natürlich in der Hin- und Rückrunde aufeinander. Wir haben Bielstein in dieser Saison zwei Mal geschlagen – vor allem das Hinspiel habe ich noch heute gerne im Kopf. Das Spiel war im Herbst und der Platz in Bielstein war ein richtiger Acker. Wir haben mit Berghausen nach einem geilen Spiel mit 1:0 gewonnen – beide Mannschaften kamen schon damals über den Kampf. Am Ende halfen aber beide Siege nichts. Bielstein stieg auf und wir wurden Sechster. Bielstein hatte damals eine richtig gute Mannschaft. In dem Jahr kam ich dann übrigens auch hierhin.

Wie kam der Wechsel zustande?
Der Kuddel (Thorsten Prangenberg, Anm. d. Red.), den ich von der Schule ganz gut kannte, hatte mich über die Jahre immer mal wieder angesprochen und mich dann schlussendlich nach dem Aufstieg nochmal gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, Kreisliga A zu spielen. Ich hatte Lust und kannte den Großteil der Mannschaft ja auch schon von den Festen des Vereins, auf denen ich immer mal wieder war. Das hat mir den Wechsel natürlich ein bisschen erleichtert. Ich wusste einfach, was auf mich zukommt und wie man hier Fußball denkt. Dann konnte ich mich halt entscheiden: Will ich das oder will ich das nicht? Ich wollte.

Bevor wir dich in die Freiheit entlassen, noch eine letzte Frage: Wann findet eigentlich dein Einstand statt?
Wir haben bisher ja immer einen kleinen Einstand in die Saison gefeiert. Der wird auch dieses Jahr wieder stattfinden. Nachdem wir am Samstag, den 1. August, alle gemeinsam nach Köln fahren, feiern wir am Freitag, den 7. August, unseren zweiten Mannschaftsabend – ob bei mir oder bei Holger, steht noch nicht ganz fest.

Lieber Mümmel, wir bedanken uns für das interessante Gespräch und wünschen dir alles Gute und viel Erfolg bei allem, was du anpackst. Bleib' gesund!

Bilder

Interessierter Zuhörer: Lars Mohring führte das Gespräch mit Mohamed Imharraf
Entspannt: Mohamed Imharraf beantwortete alle Fragen mit viel Geduld
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