Sponsorenlauf:Als der Verein baden ging

Wie fühlt sich das an, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt baden zu gehen? Diese Frage schien unsere beiden Mitglieder Thorsten* und Holger* schon seit geraumer Zeit zu beschäftigen. Heute gingen sie ihr nach - mit einem überraschenden Ergebnis.

Wie fühlt sich das an, bei -4°C baden zu gehen? Thorsten P. war interessiert und ging dem nach
Wie fühlt sich das an, bei -4°C baden zu gehen? Thorsten P. war interessiert und ging dem nach

Wir schreiben Samstag, den 27. April. Es ist 19 Uhr. Der BSV Bielstein lässt einen sehr erfolgreichen Nachmittag ausklingen. Bis vor anderthalb Stunden drehten hier Kinder wie Erwachsene zahlreiche Sponsorenlaufrunden für das Kunstrasenprojekt des BSV Bielstein (siehe Extrabericht). Jetzt stehen sie dort: Spieler wie Trainer, Vorstandsmitglieder und Fans. Sie genießen den Abend – entweder auf der Hüpfburg oder mit leckeren Pommes und kühlen Getränken am Bierwagen.

Der liebe Gott hat es gut gemeint mit dem BSV Bielstein: Obwohl für den gesamten Nachmittag starke Regenfälle angesagt waren, ist bis 19 Uhr (und auch danach) kein Tropfen heruntergefallen. Warm ist es dennoch nicht. Und so reiben sich einzelne Vereinsmitglieder verwundert die Augen, als während des späten Nachmittags einige Badegäste am Sportplatz entlangschlendern. Schnell entbrennt eine Diskussion – Hardliner auf der einen, Warmduscher auf der anderen Seite. Ob man so etwas auch machen würde? „Auf jeden Fall“ sagen die einen, „auf gar keinen Fall“ die anderen. Und so bieten die einen (Thorsten*) den anderen (Benjamin*) die Wette an, dass sie für eine „kleine“ Belohnung ins kalte Wasser hüpfen und dort ihre Männlichkeit unter Beweis stellen würden. Lange Rede, kurzer Sinn: nur mit Boxershorts bekleidet hüpfte der schmale Thorsten ins kalte Wasser und verdiente sich so recht schnell einen Obolus in Höhe von 50 Euro. Natürlich behielt Thorsten das Geld nicht – stattdessen landete das Geld ohne Umwege auf dem Kunstrasenkonto des BSV Bielstein. Das wiederum dürfte auch die Motivation von Holger* gewesen sein, der kurz nach dieser Aktion zu große Töne spuckte und als zweiter im Bunde seine Seepferdchenkünste unter Beweis stellen durfte - natürlich abermals gegen einen Obolus in Höhe von 50 Euro, der wiederum ohne Umwege auf dem Kunstrasenkonto des BSV Bielstein landete.

Diese lustige Anekdote unterstreicht die große Bereitschaft des Vereins, Gelder für das Kunstrasenprojekt in Eigenleistung zu generieren. Ein großer Dank an dieser Stelle auch dem Förderverein Freibad Bielstein, der diese Aktion durch seinen Humor erst möglich gemacht hat.

* Alle Namen geändert.

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