Mein erstes Mal:Mein erstes Mal mit Dietmar Herhaus

Am späten Donnerstagabend war es endlich soweit: knapp einen Monat nachdem bekannt wurde, dass die Erste des BSV Bielstein zur neuen Saison einen neuen Trainer bekommen würde, bekamen die Spieler der Ersten ihren neuen Übungsleiter Dietmar Herhaus erstmals zu Gesicht. Dabei plauderte der „Neue“ in gemütlicher Runde vor allem über seine bewegte Vergangenheit und die seiner Meinung nach goldene Zukunft unseres Vereins. Ein Protokoll über einen interessanten Abend.

Das Treffen mit Dietmar dauerte bis in die späten Abendstunden und war für viele sehr erkenntnisreich
Das Treffen mit Dietmar dauerte bis in die späten Abendstunden und war für viele sehr erkenntnisreich

Fast schon schüchtern betraten wir Spieler an diesem Donnerstagabend den Sitzungsraum unseres Clubheims. Kaum jemand verspürte an diesem Tag den Druck bzw. das Selbstvertrauen, die Initiative zu ergreifen und dem „Neuen“, der uns in den vergangenen Wochen schon des Öfteren beobachtet hatte, das erste Mal persönlich entgegenzutreten. So dauerte es dann auch bis wenige Sekunden vor offiziellem Sitzungsbeginn (21:30 Uhr), bis alle Plätze im Clubheim an der Jahnstraße besetzt waren.

Danach allerdings ging vieles ganz schnell: nach einigen einleitenden Worten zum Ablauf der Trainersuche übergab Christof, der 1. Vorsitzende des Vereins, das Wort an Dietmar, den „Neuen“. Der fackelte nicht lang und gab nach der Begrüßung der versammelten Mannschaft zunächst einmal seine Sicht der Verhandlungen zu Protokoll. Schon früh betonte Dietmar dabei die positiven Aspekte des BSV Bielstein und hob in diesem Zuge vor allem den Charme des Projektes und die emporkommende Aufbruchstimmung im Verein hervor. Er führte fort und lobte neben dem Charakter der Mannschaft auch ganz ausdrücklich die Arbeit des bisherigen Trainerteams, das laut Dietmar „einen tollen Job macht“. Es dauerte schließlich nicht sehr lange, bis der „Neue“ die Mannschaft das erste Mal zum Lachen brachte.

Allgemein war die Stimmung nach der anfänglichen Akklimatisierungs-Phase doch erstaunlich schnell locker geworden. In angenehmer Atmosphäre ging es weiter im Protokoll und Dietmar präsentierte der Mannschaft seinen hochinteressanten Werdegang. Spannend: der ständige Bezug von Themen aus dem Profi-Geschäft auf den Hobby- bzw. Amateursport. Die Zeit verging wie im Flug, während Dietmar von seiner Zeit als Physiotherapeut sprach und sich somit für einige Massagen an Montagabenden ins Spiel brachte. Schließlich sprach man noch ein wenig über mittelfristige Ziele und das Potenzial der Mannschaft. Irgendwann um 22:50 Uhr war dann Schluss und es ging in einige Einzel- bzw. Gruppengespräche.

Ein alles in allem sehr interessanter Abend, der Lust auf mehr macht. Vorerst allerdings gilt die volle Konzentration der Mannschaft den letzten (hoffentlich sehr erfolgreichen) Monaten mit unserem „Alten“. Dabei hat es Thorsten mehr als verdient, in Ehre verabschiedet zu werden. Die Mannschaft wird dafür alles geben und sich für ihn zerreißen.

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