Unterwegs:Unterwegs in Köln: Erste Herren

Alle zwei Monate veranstaltet unsere Erste Herren einen Mannschaftsabend. Dabei stehen der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund. An diesem Freitag zog es unsere Erste Herren nach Köln, um den Effzeh gegen die Gäste aus Berlin zu unterstützen.

Weitestgehend schuldlos am desolaten Auftritt der Kölner: das Bier

Dabei ging es für unsere Jungs von Ründeroth aus zunächst mit dem Zug nach Deutz, wo bereits hunderte begeisterte Fans auf die Ankunft unserer Mannschaft warteten. Zahlreiche freundliche Ordner in Fankleidung eskortierten unsere Mannschaft schließlich zur Straßenbahn, von wo aus es nach nochmaligem Umsteigen schließlich zum eigentlichen Ziel – dem Rhein-Energie-Stadion – ging. Dort angekommen, bekamen unsere Jungs für magere vier Euro von den freundlichen Bedienungen noch eine große Apfelschorle geschenkt. Nach dem Verzehr des leckeren Kaltgetränks ging es dann schließlich zum Eingangsbereich. Die sehr lange Schlange konnte man umgehen, nachdem ein Ordner unsere Mannschaft erkannt und ein Seitentor für sie geöffnet hatte. So schaffte man es gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff ins Stadion.

Was man dort schließlich zu bieten bekam, war an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Während den von dem Champions League-Auftritt der letzten Woche gebeutelten Kölnern ganz offensichtlich die notwendigen spielerischen Mittel fehlten, hatten die Berliner vor ihrem Champions League-Auftritt im nächsten Jahr erst gar keine Lust, sich aktiv an dem Geschehen zu beteiligen und spielten ab der 20. Minute konsequent die Uhr herunter. Dass sie kurz vor der Halbzeit dank der freundlichen Unterstützung der Kölner dennoch in Führung gehen durften, war einerseits paradox und machte andererseits alle Hoffnungen auf eine bessere zweite Hälfte zu Nichte. So war es dann auch verständlich, dass die die Boyz Köln – auch bekannt als die besten Fans der Welt (powered by Mohamed I.) – in der Halbzeit lautstark die Einwechslung unserer Jungs forderten. Leider konnte die Mannschaft dem nicht nachkommen, weil man seine Trikots zuhause liegen gelassen hatte (inwiefern dieses Versäumnis bestraft wird, wird übrigens aktuell noch diskutiert). So mussten die bemitleidenswerten 48.941 anwesenden Zuschauer weitere fünfundvierzig Minuten damit leben, der Zeremonie des Grauens beizuwohnen. Der Schlusspfiff war schließlich so etwas wie eine Erlösung für alle Kölner, ja, vielleicht sogar für ganz Deutschland. Über die Stationen Baum, Rhein-Energie-Stadion, Deutz, McDonalds, Baum, Deutz, Ründeroth, Taxi und Sümpfchen ging es für unsere Jungs schließlich nach Hause. Mit im Gepäck: krasser Stoff für die härtesten Alpträume dieser Welt.

Bilder

Zwei Minuten dauerte es, ehe der Ordner die Mannschaft erkannte und das Seitentor öffnete
Beste Szene der Kölner: der Anstoß
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