Erste Herren (Kreisliga A) :Befreiuungschlag: Bielstein schlägt Bensberg
Trotz wieder einmal vieler Ausfälle landet unsere Erste Herren am 6. Spieltag einen echten Befreiungsschlag und schlägt die favorisierten Gäste aus Bensberg verdient mit 4:2 (0:2).
Die Bielsteiner landen einen echten Befreiungsschlag. Nach fünf verlorenen Spielen und mit einer 1:9-Klatsche gegen den VfR Wipperfürth im Gepäck sicherte sich das Team von Trainer Sven Reuber die ersten Zähler der Saison im Kreisoberhaus. Nach dem ersten Durchgang sah es für den Tabellenletzten allerdings zunächst düster aus. Nach einem Pass in die Tiefe setzte sich Bensbergs Jeremy Wihl im Laufduell gegen gleich zwei Bielsteiner durch und markierte aus rund 17 Metern den Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Wihl sorgte Bozo Sucic noch vor der Pause für das 2:0. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen. Bielstein hat nur hinten drin gestanden und versucht lange Bälle zu spielen“, sagt Bensbergs Trainer Gabor Uhrmann und sah eine verdiente Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel änderten die Hausherren nichts an ihrer Herangehensweise, hatten damit aber plötzlich Erfolg. „Wir mussten heute zehn Spieler ersetzen und hatten grundsätzlich einen tieferen Ansatz. Der Gegner hatte in der ersten Halbzeit zwei gute Aktionen und hat daraus zwei Tore gemacht und war nur nach Standards gefährlich. Auch in der zweiten Hälfte gab es die erste Chance erst in der Schlussphase nach einer Standardsituation“, erklärte Bielsteins sportlicher Leiter Björn Schumacher. Für die Wende sorgte ein Eigentor der Bensberger. Alex Balandin flankte in die Mitte, wo Wasim Siwasli sehenswert mit einer Volleyabnahme ins eigene Netz traf.
Nach einem langen Ball weit aus der eigenen Hälfte sorgte der eingewechselte Maximilian Sackner mit einem Lupfer über den Bensberger Torwart Gurur Özden hinweg für den Ausgleich und erzielte mit einem Doppelschlag sogar noch für den Führungstreffer. Der ebenfalls kurz zuvor ins Spiel gekommene Fabian Klöckner setzte mit dem 4:2 nach einer kurz ausgespielten Ecke den Schlusspunkt. „Da hatten wir schon alles nach vorne geworfen. Das Fazit ist, man sollte keinen Gegner unterschätzen. Es ist keine verdiente Niederlage, aber die individuellen Fehler haben das Spiel entschieden“, bilanzierte Uhrmann. „Wir haben unsere Umschaltmomente genutzt und eine spielstarke Mannschaft hat gegen uns keine Lösungen gefunden. Ich muss, angesichts der vielen Ausfälle, vor der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft den Hut ziehen“, zeigte sich Schumacher begeistert.
