U15 Juniorinnen (Kreisklasse):Ordentliche Leistung beim Derbysieg über Wiehl

In einem schönen Spiel gewinnt der BSV gegen den FV Wiehl verdient mit 3:1 - beide Mannschaften trotzen den Platzverhältnissen und zeigen den Zuschauern attraktive Kombinationen.

Agierten im Derby gegen Wiehl mit Weitsicht: die Spielerinnen des BSV Bielstein

Die Mädels wussten schon seit Wochen, was sie heute erwartet. Im Hinspiel war dem nicht so, was damals dazu führte, dass man den Gegner irrsinnig stark unterschätzte und über das Unentschieden in der Nachbetrachtung insgesamt noch glücklich sein durfte. Heute war also Wiedergutmachungs-Tag angesagt. Und das spürte man. Der BSV Bielstein nämlich legte furios gut los: bereits sehr früh attackierten die Mädchen ihre Gegenspieler und konnten bei Balleroberung so sehr schnell gefährlich werden. Eine dieser Pressing-Attacken führte dann zum 1:0: Einen zu kurz geratenen Abstoß der zunächst unsicher wirkenden Wiehler Torhüterin fing Sarah ab, lief noch ein paar Meter und schob den Ball schließlich zum 1:0 ein. Ein wenig leichtsinnig vergab man im Anschluss zahlreiche weitere hundertprozentige Chancen (Sarah, Tokessa), die allesamt sehr schön herausgespielt und sehr schlecht abgeschlossen wurden. Nur ein weiteres Mal traf man in der ersten Halbzeit noch das Tor: nach starker Vorlage der heute überragenden Sarah schob Tokessa in der 26. Minute zum 2:0 ein. Kurz darauf pfiff der souveräne Schiedsrichter zum Pausentee ab.

Man verständigte sich aufgrund der niedrigen Temperaturen auf eine kurze Pause. Das tat den Wiehlern, die fortan zwar besser ins Spiel kamen, aber meist an der sehr sicheren Defensive unserer Mädchen scheiterten, offensichtlich gut. Unsere Damen dagegen beschränkten sich offensiv nun auf das Nötigste und brachen lediglich ab und zu aus der Abwehr heraus nach Vorne aus, um sich in den Angriff einzuschalten. Als das Spiel ein wenig vor sich hin zu plätschern drohte, gab es dann eine Ecke für Wiehl. Die zu kurz geratene Flanke wurde abgewehrt und nach vorne zu Tokessa gepasst. Diese lief trotz eines irritierenden Pfiffes eines Wiehler Zuschauers, der sie in der eigenen Hälfte im Abseits gesehen haben wollte, weiter und blieb dieses Mal vor dem Tor eiskalt. 3:0 und damit die Vorentscheidung. Dass man sich kurz vor Schluss noch ein dummes Gegentor einfing, störte dann wiederum nur die Trainer. Die Mädels jedenfalls ließen sich nach dem Schlusspfiff des exzellenten Schiedsrichters von ihren Eltern feiern.

Und das zu Recht. Im Vergleich zum Hinspiel war die heute gezeigte Leistung eine hundertprozentige Steigerung. Vollkommen verdient gewinnt man gegen einen Gegner, der zwar noch jung und unerfahren wirkt, im Allgemeinen aber einen sehr schönen und vollkommenen Fußball spielt und in Zukunft noch großen Erfolg haben wird. Man selbst steigerte sich nicht nur gegenüber dem Hinspiel, sondern auch im Vergleich zur Vorwoche deutlich und konnte somit einen verdienten und wichtigen Dreier einfahren. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, als dass Othetal (1:1 in Dümmlinghausen) und Dieringhausen (2:4 gegen Wiedenest) in ihren Spielen beidesamt Punkte liegen ließen. Schon im nächsten Spiel kann man den Einzug in die Frühjahrsrunde der besten Sechs klarmachen. Voraussetzung dafür sind drei Punkte gegen TuRa Dieringhausen und eine ähnlich konzentrierte Leistung wie heute.

Bilder

Carsten knüpft freundschaftliche Kontakte zum Wiehler Trainerteam
Dicke Chance für Sarah, die zwischenzeitlich allein auf weiter Flur agierte
Erneut gut besucht: das Derby zwischen den Bielsteinerinnen und den Wiehlern
Zeit für ein kurzes Foto: Eugenie war nur kurz abgelenkt
Zur Halbzeit stand es bereits 1:0 - nur falls man das in den Gesichtern nicht erkennen sollte
Sarah mit der nächsten dicken Chance: zuvor hatte sie das 1:0 für die Bielsteinerinnen erzielt
Die vollkommen mit Schlamm bedeckten Wiehler Spielerinnen erwarten den Abschlag von Eugenie
Großes Getummel im Wiehler Strafraum: Ecke für den BSV Bielstein
Konnten nach Schlusspfiff alle noch lachen: Bielsteinerinnen auf der einen, Wiehler auf der anderen Seite
Erneut eine souveräne Vorstellung: Schiedsrichter Benjamin hatte keine Probleme
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