Coronavirus:Saison soll ohne Rückrunde beendet werden

Am gestrigen Abend informierte das Präsidium des Fußballverbands Mittelrhein die Vereinsvertreter darüber, wie es mit der Saison weitergehen soll. Positive Entwicklungen bei der Coronapandemie vorausgesetzt, soll die Saison mit einer einfachen Runde, d.h. ohne Rückrunde, beendet werden.

Ziel des Fußballverbands Mittelrhein ist es, mindestens 50 Prozent der Spiele der Saison 2020/2021 auszutragen. Nur in diesem Fall können in den jeweiligen Ligen sportliche Entscheidungen herbeigeführt werden. Entsprechende Regelungen hatte man im vergangenen Sommer beschlossen.

Voraussetzung für die „ordnungsgemäße“ Beendigung der Saison ist, dass der Spielbetrieb spätestens in der ersten Hälfte des Monats Mai wieder aufgenommen wird. Gelingt das nicht, kommt es – wie in der letzten Saison – zu einer Annullierung ohne Auf- und Absteiger – ein Szenario, das man im Präsidium des Fußballverbands gerne vermeiden möchte; das durch den engen Terminplan mit zunehmender Zeit aber auch nicht unwahrscheinlicher wird. Aktuell sehen die Pläne vor, neben den regulären Spieltagen einige Spiele auch an Feiertagen oder unter der Woche auszutragen. Der letzte Spieltag ist auf das Wochenende des 26. und 27. Juni datiert.

Zunächst gelten diese Pläne nur für den Seniorenbereich, da der Jugendbereich ein deutlich komplexeres Thema darstellt. Informationen zum Spielbetrieb der Jugend sind laut FVM-Präsidenten Bernd Neuendorf für den März zu erwarten.

„Wir können heute keine Aussage zur Rückkehr auf den Platz treffen, aber eine Orientierung bieten und Leitplanken präsentieren“, sagte Bernd Neuendorf.

Hoffen wir, dass die Leitplanken eine entsprechende Substanz haben.

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